ARMUTSZEUGNIS: Kinderleben
Es ist der 9. Mai 2008 um 16:41Uhr, eine Nachricht erschüttert Deutschland…
Die Ruhrnachrichten berichtet über eine mangelnde Bereitschaft in Sachen Armutsbekämpfung im Stadtteil Dortmund Hörde. Ein Aktionsplan soll die Wende bringen aber lesen Sie selbst:
Dortmund/ Hörde: “Fast die Hälfte der Kinder in Hörde lebt in Haushalten, die Grundsicherung beziehen.” Das sagt der Statistiker Berthold Haermeyer. Auch immer mehr alte Menschen leben in Armut. Hinzu kommen hohe Arbeitslosenzahlen in Hörde, speziell bei den unter 25-Jährigen.
Alarmierende Tatsachen, die schon 2005 zur Entwicklung des Aktionsplans “Soziale Stadt” führten. Dieser Plan unterteilt Dortmund in 39 Aktionsgebiete, in denen Handlungsbedarf besteht - einer davon ist Hörde.
“Wir setzen drei Schwerpunkte”, erklärt Manfred Stankewitz vom Dezernat Sozialplanung der Stadt. “Wir wollen überlegen, wie man Arbeit schaffen und Kinder stärken kann.”
Um das gemeinsame Handeln zu stärken, soll unter anderem mehr Bürgerbeteiligung erreicht werden - ein Ziel, das in der Diskussionsrunde am Donnerstag schon einen Schritt weiter führte. Bürger erarbeiteten weitere Ideen, die in den Aktionsplan aufgenommen und dann dem Rat vorgelegt werden. Sie sprachen sich dafür aus, den Neumarkt als eigenen Unterbereich mit aufzunehmen und zum Beispiel ein Alkoholverbot an Kinderspielplätzen zu erlassen.
In punkto “Arbeit schaffen” solle man motivierende Beschäftigungs- und Qualifizierungsangebote speziell für benachteiligte Jugendliche schaffen, Angebote speziell für Frauen eröffnen und eine Art “lokale Währung” (mit Namen “Phoenix”) einführen, die nur in Hörde verwendet werden kann, um so die lokale Wirtschaft zu fördern.
Bedarf gibt es auch bei der Integration: Die interkulturelle Begegnung solle mehr gefördert werden - zum Beispiel durch ein Kulturcafé und eine qualitativ hochwertige Buchhandlung. Sprachkurse sollen verpflichtend eingeführt werden. Um Kinder zu stärken, sollen Schulhöfe und Spielplätze erneuert und verschönert werden. Oft blieb die Frage nach dem “Wie?” offen.
Keine Jobs, kaum Gymnasium
- Von den 23 156 Hördern sind 2425 arbeitslos. 2922 erhalten Sozialhilfe.
- In einzelnen Straßenzügen des Hörder Westens liegt die Arbeitslosigkeit bei 40 Prozent.
- Von Armut am stärksten betroffen sind die Kinder am Clarenberg.
- Der Anteil der Migranten liegt in Hörde mit rund 36 Prozent deutlich über dem Dortmunder Gesamtwert (= knapp über 20 Prozent).
- Nur 18 von 100 Kindern aus Hörde wechseln nach der Grundschule zum Gymnasium. Der Dortmund-Wert liegt bei 35 Prozent.
Hallo!!!
Ich finde an diesem Artikel wird sichtbar, das einige in Deutschland das Problem wieder nicht warnehmen möchten oder wollen. Denn es geht ja daraus hervor, das der NOTFALLPLAN schon seit 2005 seine Wirkung verfehlt hat.
Den songenannten Phoenix ist meines Erachtens nach nur eine Verlagerung des Problems. Doch wo ist die LÖSUNG??? Denn wir werden doch jetzt schon mit Rabattmarken und -karten überrollt. Auch wenn diese “Währung” einen noch so guten psychologischen Hintergund hat, denke ich ist es zum scheitern verurteilt. Hier passt wohl wieder das
MOTTO: “Hauptsache ich tu was, was ist doch egal”
Auch im Abschnitt ““Arbeit schaffen” wird sichtbar, dass Probleme in Deutschland einfach nicht bedacht werden. Experten der Wohlfahrtsverbände warnen doch schon seit langem, das in unserer Nation der Junge derzeit mehr Hilfe und unterstützung benötigt als bisher bekannt. Selbstverständlich muss die Förderung der Mädchen den derzeitigen Standart beibehalten… Ideen wie ein Kulturcafe gibt es doch schon zu genüge und viele davon waren doch eher “schlecht als recht” und zum scheitern verurteilt.
WER FRAGT EIGENTLICH mal die die es betrifft???
Migration ist äußerst wichtig, dennoch sollten auch die Migranten dazu bereit sein. Es hilft ja nichts solche Projekte ins leben zurufen, wenn weiterhin die Bereitschaft nicht klar und deutig ist.
Auch zum Thema WIE kann ich einiges beitragen. Mir ist bekannt, das es in Deutschland Projekte gibt die aufgrund BASEL II oder aufgrund Missgunst noch nicht einmal den START schaffen. Viele Erfinder und Entwickler geben vorher auf, da viele ja lieber an “Bewehrten Projekten” oder an solchen festhalten, die eher mehr “schein als sein” bieten.
Ich finde hier sieht man wieder dei Wahrheit und as wirkliche Gesicht Deutschlands…. ARMUTSZEUGNIS auf jedenfall…
Gruss
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